Comment naquit l'association suisse de la harpe

von Emmy Hürlimann - Gründerin

Schon in den 1960/70 er Jahren, als ich fast Jährlich zu den von Phia Berghout ins Leben gerufenen „International Harp Week“ nach Holland fuhr, beschäftigte mich der Gedanke, ob sich nicht wie in anderen Ländern, auch in der Schweiz, eine Harfen-Vereinigung verwirklichen ließe. Bei den Begegnungen in Holland wurde ich auch einige male danach gefragt.

 

Doch in unserer kleinen Schweiz mit den damals noch spärlichen Harfenspielern, - es waren meines Wissens knapp zwanzig Berufstätige in den verschiedenen Städten – und Radio-Orchestern, meist gleichzeitig auch in der Oper und Konservatorium wirkend, mehr oder weniger streng beschäftigt -, es gab nur wenige Amateur-Harfenspieler, so dass ich keinen Sinn darin sah, eine Harfenvereinigung zu gründen. Dieser Gedanke wurde immer wieder fallen gelassen.

 

Dann kam 1987 der „3. Welt-Harfen-Kongress“ in Wien. In der Zwischenzeit hatte die Hochkonjunktur und zweifellos auch die Treffen in Holland weltweit einen großen Aufschwung im Harfenspiel mit sich gebracht und aus erstaunlich vielen Ländern kamen Harfenisten, und noch viel mehr Harfenistinnen nach Wien, so auch aus der Schweiz. Einige unserer Amateur-Hafen-Spieler hegten den Wunsch, eine Gemeinschaft in der Schweiz zu fördern und Herr Rudolph Frick sprach mich daraufhin an, ob ich es nicht befürworten, und mitmachen würde, eine Schweizerische Harfen-Vereinigung zu gründen. Natürlich war ich dafür und bereit, denn mir schien sehr wichtig, den fördernden, animierenden Kontakt zu schaffen, erstens zwischen den örtlich isolierte Amateuren, und zweitens von diesen zu den Berufsharfenisten als Vorbild. (Diese Ansicht teilten leider nicht alle Berufskollegen in der Schweiz mit mir!) 

 

Es schien mir nun der gegebene Moment zu einer Gründung gekommen. Da ich nebst meiner damals noch recht aktiven Berufstätigkeit den Zeitaufwand scheute und auch eine besondere Begabung und Lust zum Organisatorisch-Administrativen nie empfunden hatte, erbot sich in Herrn Frick als Publizist und Verlagsmann die erwünschte Begebenheit, er würde alles Administrative übernehmen. An Ideen und Plänen unserer beiderseits fehlte es nicht. So fand am 14.Mai 1988 im „Belvoir Park“ in Zürich die Gründung der „Schweizerischen Harfen Vereinigung“ statt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Bilder zeigen Ihnen die Anwesenden. Der offiziellen Gründungsversammlung ging ein gemütliches Beisammensein mit Mittagessen voraus und umrahmt wurde der Gründungsakt mit Musik für 2 Harfen, gespielt von Nicola Hanck und Xenia Schindler. Der damalige Haupt-Vorstand bestand aus: Emmy Hürlimann (Präsidentin), Rudolph Frick (Vize-Präsident), Chantal Mathieu (Oeffentlichkeitsarbeit, Pädagogik), Lilian Jäger (Kassiererin), Jennifer Frischknecht (Rechnungsrevisorin), Nathalie Chatelain (Übersetzungen).   

 

Artikel nach einem Interview von Emmy Hürlimann von Journal Juni 1993

von Emmy Hürlimann - Gründerin

Schon in den 1960/70 er Jahren, als ich fast Jährlich zu den von Phia Berghout ins Leben gerufenen „International Harp Week“ nach Holland fuhr, beschäftigte mich der Gedanke, ob sich nicht wie in anderen Ländern, auch in der Schweiz, eine Harfen-Vereinigung verwirklichen ließe. Bei den Begegnungen in Holland wurde ich auch einige male danach gefragt.

Doch in unserer kleinen Schweiz mit den damals noch spärlichen Harfenspielern, - es waren meines Wissens knapp zwanzig Berufstätige in den verschiedenen Städten – und Radio-Orchestern, meist gleichzeitig auch in der Oper und Konservatorium wirkend, mehr oder weniger streng beschäftigt -, es gab nur wenige Amateur-Harfenspieler, so dass ich keinen Sinn darin sah, eine Harfenvereinigung zu gründen. Dieser Gedanke wurde immer wieder fallen gelassen.

 

Dann kam 1987 der „3. Welt-Harfen-Kongress“ in Wien. In der Zwischenzeit hatte die Hochkonjunktur und zweifellos auch die Treffen in Holland weltweit einen großen Aufschwung im Harfenspiel mit sich gebracht und aus erstaunlich vielen Ländern kamen Harfenisten, und noch viel mehr Harfenistinnen nach Wien, so auch aus der Schweiz. Einige unserer Amateur-Hafen-Spieler hegten den Wunsch, eine Gemeinschaft in der Schweiz zu fördern und Herr Rudolph Frick sprach mich daraufhin an, ob ich es nicht befürworten, und mitmachen würde, eine Schweizerische Harfen-Vereinigung zu gründen. Natürlich war ich dafür und bereit, denn mir schien sehr wichtig, den fördernden, animierenden Kontakt zu schaffen, erstens zwischen den örtlich isolierte Amateuren, und zweitens von diesen zu den Berufsharfenisten als Vorbild. (Diese Ansicht teilten leider nicht alle Berufskollegen in der Schweiz mit mir!) 

 

Es schien mir nun der gegebene Moment zu einer Gründung gekommen. Da ich nebst meiner damals noch recht aktiven Berufstätigkeit den Zeitaufwand scheute und auch eine besondere Begabung und Lust zum Organisatorisch-Administrativen nie empfunden hatte, erbot sich in Herrn Frick als Publizist und Verlagsmann die erwünschte Begebenheit, er würde alles Administrative übernehmen. An Ideen und Plänen unserer beiderseits fehlte es nicht. So fand am 14.Mai 1988 im „Belvoir Park“ in Zürich die Gründung der „Schweizerischen Harfen Vereinigung“ statt.

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